#B3 #Brand Dachstuhl/ Flachdach

Datum: 27. März 2026 um 8:11 Uhr
Alarmierungsart: Notruf 112 / ILS Landshut
Einsatzart: Brandeinsatz
Einsatzort: Geisenhausen/ Bahnhofstr.
Einsatzleiter: FF Geisenhausen
Fahrzeuge: AB-Sandsack, AB-Schlauch, DLK, HLF20, Kdow, LF20, MZF, WLF
Weitere Kräfte: Feuerwehr Ahrain/ GW A/S, FF Altfraunhofen, FF Bergham, FF Landshut/ Stadt, FF Vilsbiburg, Katastrophenschutz Drohne LA-L, Kats Zentrum Lkr. LA, Kreisbrandinspektion, Polizei, Rettungsdienst, THW Ergolding


Einsatzbericht:

27.03.2026 Brand eines Flachdachs löst Großeinsatz der Feuerwehr aus.

Am Freitagmorgen gegen 8.10 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle in Essenbach zunächst die Feuerwehren aus Geisenhausen und Bergham mit Vertretern der Kreisbrandinspektion zu einem Dachstuhlbrand in der Bahnhofstraße von Geisenhausen (Lkr. Landshut). Unter einem Flachdach eines Firmengebäudes trat teils massiver Rauch aus, das Knistern war im Bereich des Daches zu hören.

Da schnell bewusst wurde, dass ein massiver Kräfteeinsatz nötig sein wird, wurde die Feuerwehr Vilsbiburg mit einer weiteren Drehleiter sowie technischem Gerät in Form einer Rettungssäge angefordert. Mit zwei Drehleitern wurden die Atemschutzgeräteträger auf das Dach gebracht, dort die Dachhaut mit technischem Gerät stückweise geöffnet und der Brand abgelöscht. Aufgrund der derzeit am Gebäude verbauten Absturzsicherung konnte auch an der Absturzkante gearbeitet werden. Abgelöschte Dachteile wurden mittels eines Kranes auf den Boden gebracht und dort abgelöscht.

Ein Atemschutzpool mit zahlreichen Atemschutzgeräteträgern wurde vorgehalten, um ausreichend Manpower verfügbar zu haben. Die Feuerwehr Ahrain eilte mit dem Gerätewagen Atemschutz in die Bahnhofstraße, um ausreichend Atemschutzgeräte vorzuhalten.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde eine dritte Drehleiter der Stadt Landshut hinzugezogen und von der gegenüberliegenden Seite die Dachhaut geöffnet. Durch die Drohnengruppe wurden Luftbilder von der Einsatzstelle angefertigt. Der Einsatz dauert bis in den frühen Nachmittag an. Auch ein Fachberater des Technischen Hilfswerk Ergolding wurde zur Beurteilung der Statik alarmiert. Im Anschluss musste das Dach notdürftig wieder verschlossen werden.

Rettungsdienstlich wurde der Einsatz von einer Rettungswagenbesatzung abgesichert.

Die Ermittlungen zur Brandursache wird die Kriminalpolizei Landshut führen, der Sachschaden liegt im sechsstelligen Bereich. 70 Quadratmeter Dachfläche fielen den Flammen zum Opfer.

Quelle: Pressefotografie24

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